Unsere Tessiner Kollegen im TV

Das Tessiner Fernsehen TSI 2 stellt unsere Rennfahrer-Kollegen Pierre Benvenga und Roland Lucini vor. Ein spannender Bericht der die Leideneschaft und die Motivation für unsere Oldtimer-Szene aufzeigt.

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Peter Hochuli




Die Schweizer-Meister sind erkoren!

Nach 9 Wochenenden mit insgesamt 14 Rennen, ist die Vintage-Schweizermeisterschaft abgeschlossen. Viele Entscheidungen sind erst beim letzten Lauf an der Schallenberg-Classic gefallen. Diese Veranstaltung war ein würdiges Saison-Finale, geprägt von der hervorragenden Organisation, dem sonnigen Wetter und natürlich der Spannung, wer die Podestplätze verteidigen oder erobern wird.


zielflaggeHerzliche Gratulation den Vintage-Schweizermeistern 2016 zielflagge

Schweizermeister 2016 low
v.l.n.r

Philipp Weber
, Horex S 5, Kategorie Veteran
Karl Bader, Petty Manx, Kategorie Classic
Ernst Hegglin, Ducati Desmo, Kategorie Post Classic
Susanne und Kurt Schüttel, Yamaha Colonia, Kategorie Seitenwagen


Sämtiche Ranglisten findest du in der Rubrik "Resultate".







Bergrennen Schallenberg, 24. - 25. September 2016

Rangliste
Die Rangliste der FHRM und der Open-Kategorie findest du in der Rubrik "Resultate".

Herzlichen Dank!
Lieber OK-Präsident Walter Oberli, liebe OK-Mitglieder, liebe Helferinnen und Helfer

Im Namen aller Fahrerinnen und Fahrer danke ich Euch für das unvergessliche Wochenende. Die Schallenbeg-Classic 2016 war sensationell! Die perfekte Organisation, die bis ins letzte Detail geplanten Abläufe und natürlich das schöne Wetter, sorgen dafür, dass wir dieses Rennen in bester Erinnerung behalten.

Mit motorsportlichen Grüssen
Peter Hochuli






Bergrennen
Gurnigel, 10. 11. September 2016

Die Fahrerinnen und Fahrer der Vintage-Schweizermeisterschaft durften sich am Gurnigel-Rennen vor 15‘000 begeisterten Zuschauern präsentieren. Das sonnige Herbstwetter sorgte für eiwandfreie Bedingungen. Sogar in den sonst feuchten Wald-Passagen war die Strecke trocken. Unser Fahrerlager im Gurnigelbad, unmittelbar im Zielbereich, bot herrliche Aussicht und liess bei einigen von uns das Gefühl von Ferien aufkommen. Am Samstag Nachmittag erhielt die gute Stimmung einen „Dämpfer“. Aufgrund von mehr als 1,5 Stunden Zeitverzögerung entschied die Rennleitung, unseren zweiten Trainingslauf zu streichen. Natürlich waren wir enttäuscht, wir hatten uns doch darauf gefreut, auf der einmaligen Gurnigel-Strecke nochmals alles zu geben, um dann am Sonntag für die beiden Renn-Läufe bestens vorbereitet zu sein.

Diese Zeitverzögerung führte dazu, dass die Rennläufe der „Regionalen“ bis zum Eindunkeln dauerten. Der Rennleiter hat mir – als er um 21:30 Uhr endlich Zeit zum Nachtessen hatte – erklärt, dass er noch nie einen Renntag mit so vielen Zwischenfällen und Unterbrüchen erlebt habe. Seine Entschuldigung für unseren gestrichenen Trainingslauf und seinen Dank für unser Verständnis gebe ich hier gerne an alle Fahrerinnen und Fahrer weiter!

Als „Gegenleistung“ wurde unser Training am Sonntag-Morgen von ursprünglich 8 Uhr, auf 9:30 Uhr angesetzt. Dank dieser Zeitverschiebung war die Strecke bereits abgetrocknet, sodass wir so richtig „am Kabel ziehen“ konnten.

Zu unserem ersten Rennlauf starteten wir pünktlich um 11:45 Uhr. Die Streckenverhältnisse waren optimal, was dazu führte, dass einige eine persönlich Gurnigel-Bestzeit erreichten. Eine schnelle Zeit im ersten Rennlauf ist zugleich eine Verpflichtung, diese im zweiten Durchgang zu wiederholen. Dies war äusserst schwierig. Am Nachmittag war die Temperatur deutlich höher, was viele Motoren mit etwas Leistungseinbusse quittieren. Eine Ölspur (auf diese wurden wir vor dem Start hingewiesen) erschwerte das Vorhaben zusätzlich.

Die Pausen zwischen unseren Fahrten nutzten wir, um die Rennläufe der Autos zu verfolgen. Das Gurnigel-Rennen ist schweizweit das Einzige, an welchem gleichzeitig mit Autos, Töff’s und Seitenwagen um die nationale Meisterschaft gefahren wird. Für die Zuschauer ist es eine spannende Abwechslung zwei- drei- und vier-rädrige Fahrzeuge im Einsatz zu sehen.

Dass wir mit den Töff’s am Gurnigel starten führt ab und zu auch zu kritischen Äusserungen von Auto- und Töff-Fahrern. In der Schweiz sind wir Motorsportler eine „Randgruppe“. In unserem Land Motorsportveranstaltungen durchzuführen wird zukünftig sicher nicht einfacher. Aus genau diesen Überlegungen fordere ich euch alle auf (egal wie viele Räder euer Renn-Gerät hat) gemeinsam und miteinander dafür zu sorgen, dass wir unser Hobby und unsere Leidenschaft auch zukünftig pflegen und ausleben können.

Mit motorsportlichen Grüssen
Peter Hochuli







Einladung zum FHRM-Apéro, 24. September 2016

Der traditionelle FHRM-Apéro findet dieses Jahr am Bergrennen Schallenberg statt. Eingeladen sind alle Fahrerinnen und Fahrer der Vintage-Schweizermeisterschaft
mit Begleitpersonen, alle Sponsoren, alle FHRM-Mitglieder, und alle Freunde und Förderer der Schweizer Motorsport-Szene.
- Samstag, 24, September, 18:30 Uhr
- Im Festzelt beim Startgelände (in der Nähe der Gemeinde Oberei)

Der FHRM-Vorstand freut sich, dich und deine Gäste zu begrüssen und auf eine erfolgreiche Saison anzustossen.





Indianapolis in Oerlikon


Was haben Indianapolis und Oerlikon gemeinsam? Richtig: ein Betonoval auf dem Rennen ausgetragen werden. In Indianapolis sind es auf der 4 km langen Strecke Auto-Rennen, in Oerlikon drehen im 333,33 Meter langen Steilwand-Oval Velo-Rennfahrer lautlos ihre Runden.

Die Offene Rennbahn Oerlikon ist zwar den Radsportlern vorbehalten. Am 26. Juli wurden die Tore zur ältesten Sportarena der Schweiz aber wieder für Autos, Seitenwagen und Motorräder geöffnet. Bei der 14. aufeinander folgenden Austragung  „Indianapolis in Oerlikon“ donnerten abwechslungsweise Velo-Rennfahrer und historische Rennfahrzeuge mit zwei, drei und vier Rädern über die altehrwürdige Piste.

Wie jedes Jahr strömten tausende von Zuschauern auf das Gelände, auf dem ab 15.00 Uhr die Fahrzeuge im Innenfeld bestaunt werden konnten. Die Veranstaltung
brachte einen Hauch von Racing mitten in die Stadt Zürich. Die Bahn mit ihren steilen Kurven bietet die ideale Umgebung für einen eindrücklichen Racing-Event, der an das berühmte Indy 500 erinnert.

Zum ersten Lauf wurde um 18.00 Uhr gestartet. Die rund 60 Autos und Motorräder waren in Gruppen zu je 7 Fahrzeugen aufgeteilt und absolvierten einige Runden, um 19.30 Uhr und 20.30 Uhr gab es je einen weiteren Durchgang. Dazwischen kämpften die Velo-Rennfahrer und die Podestplätze. Schluss der Veranstaltung war um 22.00 Uhr, viele Anwesende nutzten die warme Sommernacht und genossen die einzigartige Atmosphäre bis gegen Mitternacht.

Fotos und Infos: www.rennbahn-oerlikon.ch


Jo Kaufmann, BSA B50 low
Jo Kaufmann, BSA B50


Alex Lüchinger, Stutz DV32 low     Indianapolis Oerlikon low
Alex Lüchinger, Stutz DV32                                   Indianapolis Oerlikon







Bergrennen
Gaschney, 9. 10. Juli 2016

Bereits am Freitag bei der Anreise nach Gaschney (in der Nähe von Colmar) war klar, dass wir ein sonniges Renn-Wochenende geniessen dürfen. Über 200 Fahrerinnen und Fahrer waren angemeldet, dies führte zwangsläufig zu engen Platzverhältnissen im Fahrerlager. Das Positive an der rekordverdächtigen Teilnehmerzahl sind die Startgelder, welche der Veranstalter benötigt, um diese einzigartige Veranstaltung am Leben zu erhalten.

Jean-Marc Schickel, der Präsident des "Nouveau Moto Club de Munster" war wie immer rund um die Uhr im Einsatz und gab sein Bestes. Wie schon in den vergangenen Jahren zeigte sich, dass er nicht genügend Helfer an seiner Seite hatte. Speziell aufgefallen ist uns dies, als wir endlos lange auf die Siegerehrung warteten, weil Jean-Marc noch die Schilder auf die Pokale kleben musste. Viele haben sich berechtigt über diese Situation geärgert. Damit dies zukünftig nicht mehr vorkommt hat Christine, unsere Sekretärin, Jean-Marc angeboten, dass die FHRM zukünftig zwei Personen beauftragt, die Pokale bereits am Nachmittag bereitzustellen. 

Die anspruchsvolle Strecke und die spezielle Fahrerlager-Atmosphäre auf dem Parkplatz des kleinen Ski-Gebietes prägen dieses Renn-Wochenende. Ganz besonders freue ich mich jeweils darauf, die Rennfahrer-Kollegen zu treffen, welche ich nur einmal jährlich in Gaschney sehe.

Dieses Jahr waren die zwei engsten Kurven mit vielen Bitumen-Streifen "geschmückt". Diese sind bekanntlich bei hohen Temperaturen sehr rutschig. Dass alle FHRM-Fahrerinnen und Fahrer diese "besondere Herausforderung" sturzfrei gemeistert haben ist ein "Reife-Zeugnis". Ich bin erleichtert, dass wir nach den zu vielen Stürzen in Metz, wieder zur "Normalität" zurück gefunden haben!

Die Zeitabstände in Gaschney waren auch dieses Jahr sehr klein. Martin Jakob, der Sieger der Kategorie "Veteran", absolvierte seine beiden Rennläufe mit nur 12 Tausendstel-Sekunden Differenz.


Ranglisten
Diese sind unter "Resultate" online.

Peter Hochuli









FHRM-Fahrtraining in Ambri, April 2016

Am Samstag, 23. April, haben wir das FHRM-Fahrtraining durchgeführt. Erstmals fand dieses auf dem Flugplatz in Ambri statt. Unser Tessiner Kollege, Pierre Benvenga, hat uns diese Möglichkeit mit seinen guten Beziehungen zur Gemeinde Ambri / Quinto ermöglicht. Wir haben uns für dieses Training drei Ziele gesetzt:

- unsere Töff's testen, ob die Winterarbeit erfolgreich war
- durch gezieltes Instruktoren-Training die Sicherheit für Fahrer und Konkurrenten verbessern
- unsere fahrerischen Qualitäten ausbauen (Blicktechnik, Sitzposition, Ideallinie, Überholen ohne im Kiesbett zu landen)

Der Wettergott war uns - entgegen allen Prognosen - freundlich gestimmt. Um 10 Uhr hat es aufgehört zu regnen, nach dem Mittagessen schien die Sonne. Unser "Streckenbauer" und Rennleiter, Ernst Hegglin, hat den Flugplatz Ambri in einen anspruchsvollen Rundkurs verwandelt und mit einem Zeitplan im "Minutentakt" dafür gesorgt, dass allen Teilnehmern genügend Fahrzeit zur Verfügung stand.

In den beiden Theorie-Lektionen hat der Instruktor, Peter Studer, auf spannende, praxisorientierte und kompetente Art aufgezeigt, wie wir das Fahrkönnen mit wenigen, einfachen Anpassungen verbessern können. Unabhängig ob Einsteiger oder "alter Fuchs" jeder Teilnehmer hat erkannt wie und wo er sich verbessern kann.

Herzlichen Dank an alle Helferinnen und Helfer, welche zum Gelingen dieser tollen Veranstaltung beigetragen haben. Einen speziellen Dank an unsere Tessiner Helfer vom Moto Club Generoso, den Amici d'Epoca Ticino, sowie dem FAM Tessin.

Fotos unserer "FHRM-Fotografen" auf dieser Website unter "Fotos"

Video-Aufnahme vom Instruktoren-Töff: https://youtu.be/a97g8IDjPMw

Fotos unseres Instruktors zum Thema "Blicktechnik" unter: http://have-fun.jalbum.net/ 

 

Mit motorsportlichen Grüssen

Peter Hochuli
FHRM-Obmann