Walter Meury, zukünftiger FHRM-Obmann

Mit grosser Freude darf ich Euch informieren, dass Walter Meury meine Nachfolge als FHRM-Obmann per Februar 2018 übernehmen wird.

Walter ist ein exzellenter Kenner der Schweizer Oldtimer-Szene. Zusammen mit Tochter Jasmin fährt er seit Jahren erfolgreich in der Vintage-Schweizermeisterschaft. Mit den Strukturen unserer Partner-Organisationen FAM und FMS ist Walter bestens vertraut.

Ich bin überzeugt, dass Walter, zusammen mit den Vorstandsmitgliedern, unsere FHRM im Sinne der Mitglieder und der Fahrerinnen / Fahrer führen wird.

Die Wahl zum Obmann erfolgt durch die FHRM-Mitglieder, anlässlich der Frühjahrsversammlung im Februar 2018.

 

Meury 1  Meury 2

Mit motorsportlichen Grüssen
FHRM-Obmann
Peter Hochuli

 

 


Rundstreckenrennen Metz 29. / 30. Juli 2017

Den 9. und 10. Lauf zur Vintage-Schweizermeisterschaft haben wir auf dem "Circuit de Chambley", nahe der Stadt Metz ausgetragen. Unsere Kollegen der DHM (Deutsche Historische Motorradmeisterschaft) haben diese Veranstaltung perfekt organisiert. Wir FHRM'ler beteiligen uns mit unserem Startgelt an den Kosten für die Streckenmiete und erhalten die notwendigen Zeitfenster, um unsere Trainings- und Rennläufe zu absolvieren.

Die Strecke in Metz war früher ein Geheimtipp, jetzt ist sie ein Muss für jeden Oldtimer-Piloten.
Es ist eine der schönsten und anspruchsvollsten Strecken für unsere alten Töffs und Seitenwagen. Eine kurze Gerade, ansonsten nur Kurven, sind ideal für die Maschinen, dafür eine Herausforderung für Fahrer und Plampi. Wer nicht fit genug ist, bekommt dies gnadenlos zu spüren.

Im Anschluss an die Fahrzeugabnahme am späten Freitag-Nachmittag waren die meisten von uns mit Grillieren, Kochen oder Apéro trinken beschäftigt. Wie aus dem Nichts tauchten am Himmel Heissluftballons auf. Diese flogen, nein bei Ballons spricht man auch von fahren, in geringer Höhe direkt über unser Fahrerlager. Einige von uns befürchteten, bereits zu viel Apéro intus zu haben und die Ballons doppelt zu sehen. Kein Wunder, es waren nicht Dutzende, sondern Hunderte. Der Himmel war für 20 Minuten eine farbenprächtige Ansammlung von fliegenden Werbeträgern. Auf dem benachbarten Flugplatz fand die "Mondial Air Ballons 2017" statt. Dies ist die weltweit grösste Heissluftballon-Veranstaltung. Mit 456 Heissluftballons welche gleichzeitig starteten, wurde das Ziel, einen neuen Rekord aufzustellen, erreicht.

Das freie Training am Samstag nutzten wir zum Abstimmen unserer Töffs und um unsere Streckenkenntnis aufzufrischen. Beim Pflichttraining am Nachmittag wurden dann die Startpositionen für die beiden Rennen herausgefahren. Jeder will natürlich möglichst weit vorne starten um im Rennen freie Fahrt zu haben.

Die beiden Rennen am Sonntag fanden unter optimalen Bedingungen statt. Sonne, nicht allzu heisse Temperaturen, griffiger Asphalt und eine Strecke auf sicherheitstechnisch hohem Niveau, machten diese beiden Rennläufe zu einem eindrucksvollen Erlebnis. Dass wir ein Renn-Wochenende ohne Zwischenfälle (ausser dem einen und andern technischen Problem) erlebt haben, ist nicht alleine dem Zufall zuzuschreiben. Ihr Fahrerinnen und Fahrer habt mit eurem Verhalten einen wesentlichen Teil dazu beigetragen. Toll gemacht!

Die Rangliste ist nach dem Rennen in Metz aktualisiert. Siehe Rubrik "Resultate".

Mit motorsportlichen Grüssen
FHRM-Obmann
Peter Hochuli

 

 


Bericht Châtel St.Denis, 20. / 21. Mai 2017

Als die Fahrerinnen und Fahrer am Freitag-Nachmittag im Fahrerlager Les Paccots eintrafen, war der Parkplatz leicht schneebedeckt. Kalte Temperaturen und eine unsichere Wetterprognose für Samstag, sorgten für nachdenkliche Gesichter. Der Wettergott war uns gut gesinnt, am Samstag blieb es weitgehend trocken, am Sonntag war es sonnig und warm.

Die 52. Durchführung des Rennens von Châtel St. Denis nach Les Paccots war wiederum spannend und voller Action. Auf dieser wunderschönen, aber ausserordentlich schnellen Strecke, kämpften die Fahrer der folgenden Meisterschaften um Punkte.

- FIM Berg-Europameisterschaft
- FMS Berg-Schweizermeisterschaft
- FHRM / FMS Vintage Schweizermeisterschaft
- Swiss Moto Legend Trophy

Aus Platzgründen musste der Veranstalter das Fahrerlager aufteilen. Wir FHRM'ler hatten unseren Platz im Ziel in Les Paccots, alle andern Fahrer im Startgelände in Châtel St. Denis. Dies stellte zusätzliche Anforderungen an unsere FHRM-Funktionäre, die Kommunikation während der Veranstaltung mit den Zuständigen im Startgelände aufrecht zu erhalten.

Der Moto-Club Châtel St. Denis hat wie gewohnt hervorragende Arbeit geleistet und die Veranstaltung ohne Zwischenfälle durchgeführt. Beeindruckt bin ich vom hohen Sicherheits-Standard dieser Strecke. Leitplanken, Brückengeländer und andere Hindernisse am Streckenrand waren lückenlos mit Airfences abgedeckt.

Wir Fahrerinnen und Fahrer bedanken uns beim Veranstalter für die grossartige Arbeit.
Un grand merci à la MC Châtel pour l'organisation de cette grandiose course de côte.

Rangliste
Sämtliche Ranglisten findest du in der Rubrik "Resultate".

Mit motorsportlichen Grüssen
FHRM-Obmann
Peter Hochuli

 

 


Bericht Colmar-Berg, 13. / 14. Mai 2017

Nachfolgend der Link zum Bericht von Romain Heckemanns, Präsident der Rundstreckenkommission der Motor-Union Luxembourg.
Bericht Colmar-Berg

Fotos
Viele tolle Bilder findest du in der Rubrik "Fotos".

Rangliste
Sämtliche Ranglisten findest du in der Rubrik "Resultate".

 

Mit motorsportlichen Grüssen
FHRM-Obmann
Peter Hochuli

 

 


FHRM-Fahrtraining in Ambri

Dass wir Ende April bei Schneefall und eisigen Temperaturen nach Ambri fahren, hätte niemand für möglich gehalten. Zu unserer Beruhigung versprach der Wetterbericht für den Samstag Sonne und deutlich angenehmere Temperaturen. Wer die Nacht von Freitag auf Samstag in Ambri, ohne Heizung im Wohnmobil verbracht hat, gehört zu den "ganz harten Kerlen".

Für das Fahrtraining haben wir uns drei Ziele gesetzt:
- Durch massgeschneidertes Instruktoren-Training die Sicherheit erhöhen
- Testen ob unsere Winterarbeit erfolgreich war
- Routine durch intensives Fahren gewinnen und Spass haben

Am Samstag folgte im Anschluss an die administrative Abnahme die erste von drei Theorie-Lektionen durch unseren Instruktor, Peter Studer. Das richtige Verhalten auf der Rennstrecke und das korrekte Interpretieren der Flaggen-Signale sind einerseits Grundkenntnisse, andererseits aber auch unabdingbare Voraussetzung für jeden Fahrer. Aus aktuellem Anlass (die Asphalttemperatur betrug um 09:00 Uhr knapp 5 Grad), erklärte der Instruktor den Unterschied zwischen Renn-Reifen und Strassen-Reifen. Die Tatsache dass Renn-Reifen bei kalten Temperaturen weniger Haftung erzeugen als normale Strassen-Reifen, hat schon öfters zu Stürzen geführt.

Um 9 Uhr startete die Gruppe 1 zum ersten von fünf Turns. Die von Ernst Hegglin ausgesteckte Streckenführung war sehr flüssig, aber auch sehr anspruchsvoll. Abwechslungsweise schnelle und langsame Kurven, Bremspunkte in Schräglage und eng aufeinander folgende Richtungswechsel verlangten volle Konzentration. Am Nachmittag stieg das Thermometer auf sommerliche Temperaturen. Mit von Runde zu Runde steigender Streckenkenntnis konnten wir es so richtig "fliegen lassen" und die vom Instruktor gezeigten unterschiedlichen Fahrstile (von Drücken bis zu Hang-Off) ausprobieren.

Dieses Fahrtraining hat mittlerweile seinen festen Platz im Kalender der Vintage-Schweizermeisterschaft. Die vielen positiven Rückmeldungen der Fahrerinnen und Fahrer, sowie die hohe Teilnehmer-Zahl sind ein klares Signal, den eingeschlagenen Weg in den kommenden Jahren weiterzuführen. Die Tessiner Helferinnen und Helfer haben mir am Samstag-Abend versichert, dass sie auch 2018 mit dabei sein werden.

Im Namen aller Fahrerinnen und Fahrer bedanke ich mich bei den vielen Helferinnen und Helfern. Den administrativen Teil hat Christine Jaun erledigt, für den Auf- und Abbau der Strecke, sowie für die Planung und Durchführung des Fahrtrainings waren Ernst Hegglin und sein Team verantwortlich. Peter Studer hat uns mit seiner Erfahrung als Instruktor wertvolle Tipps gegeben und uns aufgezeigt wo und wie wir uns verbessern können. Als Strecken-Posten durften wir auf die Mitglieder des Moto Club Generoso zählen, für die Festwirtschaft und das gute Mittagessen war der FAM Tessin zuständig. Pierre Benvenga hat als Koordinator vor Ort, als Deutsch-Italienisch-Übersetzer und als Helfer an allen Fronten einen wichtigen Beitrag geleistet.

Link zu den Fotos von Peter Studer

Link zum Video von Peter Studer

Fotos von Madeleine und Rolf Gonser findest du auf dieser Website in der Rubrik "Fotos"

 

 


Interview mit dem Seitenwagen-Team Marcel Baschung, Michael Scheidegger

Nach einer Zwangs-Pause von knapp einem Jahr, aufgrund des Renn-Unfalls in Colmar-Berg, fuhren Marcel und Michael am FHRM-Fahrtraining in Ambri erstmals wieder in ihrem Renngespann.

Marcel Michael low

Marcel Baschung, Michael Scheidegger

Frage
Was war das für ein Gefühl, erstmals wieder mit dem Renngespann zu fahren?

Marcel:
Bei der mentalen Vorbereitung im Vorfeld dieser ersten Fahrt konnte ich nicht abschätzen, wie sich das Fahren im Renngespann anfühlen wird. Der Kurs hier in Ambri war sehr anspruchsvoll und hat meine volle Konzentration gefordert. Deshalb hatte ich während der Fahrt keine Zeit an etwas anderes zu denken.

Michael:
Mir ist wichtig, bei diesen ersten Fahrten mit Marcel die notwendige Routine aufzubauen. Das Zusammenspiel, welches zwischen Fahrer und Plampi "blind funktionieren muss", wollen wir optimieren.

 

Frage
Habt ihr während der Vorbereitung auf diesen Tag Respekt oder gar Angst-Gefühle verspürt?

Marcel:
Ich habe, speziell während der Reha-Phase gespürt, dass ich einen Teil meiner "Unbeschwertheit" eingebüsst habe. Rennen gefahren bin ich schon immer mit dem notwendigen Respekt, daran hat sich nichts geändert.

Michael:
Aufgrund der Tatsache, dass der Auslöser unseres Unfalls nicht eindeutig geklärt werden konnte, fahren wir mit dem notwendigen Respekt und steigern das Vertrauen von Fahrt zu Fahrt.

 

Frage
Welche Ziele habt ihr euch für die Saison 2017 gesteckt?

Marcel:
Obschon ich Bergrennen bevorzuge (das war schon vor dem Unfall so), wollen wir an nahezu allen Meisterschaftsläufen teilnehmen. In Colmar-Berg werden wir nicht am Start sein. Aufgrund des langen Anfahrtsweges könnte mein Familie nicht dabei sein, dies ist mir aber sehr wichtig.

Michael:
Vor der Saison 2016 hatten wir beschlossen, als Seitenwagen-Team Rennen zu fahren. Nun wollen wir dieses Ziel, ein Jahr später, gemeinsam erreichen.

FHRM-Obmann
Peter Hochuli