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GHRM - FHRM
Entstehung und Geschichte der FAM-Gruppe “Historische Rennmotorräder“. Wie alles begann Im jungen FAM (Freunde alter Motorräder) hatte es nicht nur Touren-Fahrer, nein, da waren auch ein paar verrückte, die wollten Rennen fahren... Angefangen hat die ganze Sache mit Nyffeler. Mit ihm sind ein paar Schweizer an den Nürburg-Ring gefahren, wo sie im Rahmen-Programmeiner Motorrad-WM-Veranstaltung teilnehmen konnten.
Dann, etwa 1978, hat es auch in der Schweiz angefangen. Oberhallau, St.Peterzell - Hemmberg, Walzenhausen-Lachen, oder Veltheim, wo Winkler Fredy sogenannte „Einstellfahrten für Sportmotorräder“ organisierte, ist sicher unseren Älteren FAM-ler noch in Erinnerung. Das waren noch Zeiten!!!
Dann sind immer deutlicher werdende Wünsche nach einer Renngruppe erwacht. Die Initiative kam aus dem Züribiet, wo sich eine Gruppe mit Fredy Treichler, Otto Taiana, Erwin Walder, Fifi Fischer, Giuseppe Lucchinetti und noch einigen Anderen zusammen taten. Und so hat dann in Jahr 1980 mit ca. 30 Personen alles seinen Anfang genommen. Die GHRM (Gruppe Historischer Rennmotorräder) unter der Führung von Fredi Treichler wurde gegründet. Die Führung ist am Anfang durch verschiedene Hände gelaufen (Erwin Walder, Rolf Hunziker genannt Copy , etc.).
Copy hat bereits nach kurzer Zeit sein Amt an Hottinger Franz abgetreten. Dieser hat dann während Jahren die kleine Rennstrecke Lignières, am Fusse des Chasseral, zum Treffpunkt der GHRM-Gruppe gemacht. Die Rennfahrer trafen sich 2 bis 3 Mal in Lignières zu Einstellfahrten und zum FAM-Rennen. In der übrigen Zeit ging aber jeder seiner Wege und sah sich nur gelegentlich hier oder dort an einem Bergrennen. Dann ..... das böse Erwachen. Unser Lignières ist pleite gegangen!!! Was nun?
1991 hat Peter Grenacher (ehemaliger FAM-Präsi) mit der Firma Emil Frey in Safenwil den „GP Safenwil“ ins Leben gerufen. Der kleine Rundkurs auf dem Firmengelände war von da an jährlicher Treffpunkt für die GHRM-ler.
Durch den Konkurs der Rennstrecke in Lignières hat auch die GHRM sehr gelitten. Franz Hottinger stellte sein Amt zur Verfügung und mangels Veranstaltungen, drohte der FAM-Untergruppe die Auflösung. Im Frühling 2001 in der „Krone“ in Wangen a.A., hatten die GHRM-ler nur noch eine provisorische Vertretung. Nachdem die Umfrage von Peter Christener – GHRM erhalten oder GHRM auflösen – einen klaren Trend zur Erhaltung der Gruppe zeigte, haben Roland Röthig und Mike Zweifel im Jahr 2002 versucht, den Karren aus dem Dreck zu ziehen. Gleichzeitig kam es zur Umbenennung der Gruppe in FHRM (Freunde Historischer Rennmotorräder). Die Idee war, die interessierten Piloten in einem Cup zu vereinen.
Nach zwei mühsamen Startjahren ist es 2004 gelungen, einen FHRM-Cup auf die Beine zu stellen, der in der Schweiz seinesgleichen sucht. Die Rennfahrer-Gruppe wuchs stetig, hatte immer mehr Anhänger und Freunde und mit der Gruppe wuchsen auch die Wünsche und Ansprüche. „Wo sind Veranstaltungen – Wo können wir fahren – Wie kommt man zu den Terminen – Wie kann man sich anmelden“ etc. etc.. Es ist eine Freundschaft, Hilfsbereitschaft und Zusammengehörigkeit unter den Fahrern entstanden, die in dieser kalten und egoistischen Zeit einzigartig ist.
Wenn ich aber den alten Rennfahrern zuhöre, die ihre Geschichten erzählen von den Reisen nach Dijon, Hockenheim, an die Nürburg, nach Schotten oder zum Schleizer Dreieck ...., dann werde ich etwas melancholisch und denke „das waren noch Zeiten, das waren noch Abenteuer“.. Was wären wir heute, hätten wir unsere Pioniere nicht. Wir danken Euch.
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